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Zugegeben: Wer noch nie am alljährlichen Neujahrsschwimmen teilgenommen hat, kann sich kaum vorstellen, was schön daran sein soll, sich mitten im Winter bei Eiseskälte zu Hunderten in den Rhein zu stürzen und darin 6 km zu schwimmen.Trotzdem nahmen zehn Mitglieder des FTD samt Begleitung den Weg zum Sitz der DLRG Düsseldorf auf sich, um mit rund 350 anderen tapferen Schwimmern genau das zu tun.

An der Oberkasseler Brücke, in einer schicken Wohngegend, staunten die Einwohner nicht schlecht, eine Horde Sporttaucher und Rettungsschwimmer in Neopren aus dem Feuerwehrbus und Richtung Rheinufer laufen zu sehen. Dort wurde dann gemeinsam gestartet und schon nach einigen Minuten festgestellt: So kalt wie man befürchtet hatte, war es nun auch nicht! Das ganze Spektakel erinnerte eher an eine große Party als an einen Schwimmwettbewerb: Einige Vereine hatten schwimmende Maskottchen gebastelt oder gingen verkleidet ins Wasser. Es wurde herumgealbert und den Schaulustigen am Ufer gewunken.

Durch die Strömung der Rheins konnte man sich gemütlich treiben lassen und so die Düsseldorfer Altstadt einmal aus anderer Perspektive betrachten. Nach einer knappen Stunde Wasserzeit kam dann die nicht ganz so leichte Abbiegung in den Hafen der DLRG, in dem zahlreiche Zuschauer die Ankömmlinge begrüßten. Zum Aufwärmen gab es einen wohltuenden Tee oder auch einen Glühwein, der die verfrorenen Glieder wieder auftauen ließ. Nach einer warmen Dusche ließ man das Ereignis dann noch im überfüllten Festzelt ausklingen, wo unter anderem die Auszeichnung für die zweitjüngste Teilnehmerin an unseren Verein, genauer gesagt an Sandra Hermann, ging.