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Von Zeit zu Zeit steht der Tauch-Gasometer im Landschaftspark Nord in Duisburg auf dem Programm. Mit knapp 13 m Wassertiefe und 20.000 Litern Wasserinhalt gehört er zu den größten Indoor-Tauchzentren Europas. Zu sehen gibt’s reichlich: ein Schiffswrack, Autowracks, eine versenkte Cessna, ein Haikäfig mit weißem Hai, eine Telefonzelle, eine riesige Schiffsschraube, einen Schilderbaum, zwei entschärfte Bomben, ein künstliches Riff mit Möglichkeiten zum Durch- und Auftauchen in einer Luftblase und ein Röhrensystem, dass allerdings hauptsächlich für Höhlentauchlehrgänge genutzt wird. Des weiteren befinden sich auf 4 m und 8 m Plattformen, auf denen sehr gut Übungen durchgeführt werden können.

Je nach Tauchertagesaufkommen liegt die Sicht von hervorragend - dank vorhandener Beleuchtung kann man durch den gesamten Gasometer hindurch sehen - bis zu Erbsensuppe, wenn sich 50 Taucher auf einmal in die Fluten stürzen und die Rostpartikel der Stahlwände aufwirbeln. Nichtsdestotrotz ist es schon interessant und etwas Besonderes in einem über hundert Jahre alten Industriedenkmal zu tauchen…! Man sollte es halt mal gemacht haben.

Ein weiterer Ausflug führt ins Bade- und Schwimmparadies Monte Mare in Rheinbach bei Bonn. Taucher im "Badeparadies" – so ein Quatsch?! – Nicht ganz, wenn wie in Rheinbach neben dem obligatorischen Wellenbad, diversen Rutschen, normalem 25-Meter-Wettkampfbecken, Whirl-Pools, Sauna-Landschaft mit Solarium, Restaurant-Zone auch noch ein 10 m tiefes Becken für Taucher existiert. Bis auf Flaschen und Blei kann man seine eigene Ausrüstung mitbringen. Mit preisreduzierten Gutscheinen, die es zu verschiedenen Gelegenheiten gibt (z.B. boot Düsseldorf, Ebay), reduziert sich der Preis der Tageskarte z. B. an Wochenenden von 49 auf 25 Euro. Das bedeutet Nutzung aller Angebote all inclusive von morgens 10 bis abends 23 Uhr.

Die Einstiegszone im Taucherbecken ist 1,50 Meter tief. Von dort geht es entweder direkt auf die max. Tiefe oder man kann auch hier über Plateaus in Etappen abtauchen. Natürlich ist im 30° C warmen Wasser alles künstlich: Fische, Figuren, ein stilisiertes Wrackteil, Pflanzen. Dafür reicht dann auch ein Shorty als Anzug völlig aus. Es gibt Röhren und einen an Bojen aufgehängten Teil einer Rutschbahn, die durchtaucht werden können.

Sehr witzig ist der Blick aus einem der Bullaugenfenster nach draußen auf die grüne Wiese vor dem Bad und die Fußgänger. Man kommt sich vor wie ein Fisch im Aquarium – Nemo lässt grüßen! Nach dem Tauchgang können die Tauchklamotten zum Trocknen aufgehängt, die wertvolleren Teile (Atemregler, Computer etc.) in Gitterboxen eingeschlossen werden. Dann lockt erst mal das Restaurant mit allerlei Köstlichkeiten, um die leeren Batterien wieder aufzutanken. Vom Salatteller über ganze Menüs, Pizza, Kuchen bis zum Eis ist alles zu bekommen.

Wer möchte, legt ein paar Saunagänge ein, besucht das Wellenbad oder lässt sich im Whirlpool beblubbern. Nach erfolgter Ruhephase kann dann entspannt der nächste Tauchgang angegangen werden. Selbstverständlich ist dem Tauchbetrieb auch ein Shop mit Verleihservice angeschlossen. Wurde also etwas vergessen, kann es für einige Euro ausgeliehen werden. Ein Besuch dieses Tauchspots empfiehlt sich vor allem bei schlechtem Wetter und in der kalten Jahreszeit. Dann kann man hier einen entspannten Urlaubstag vom Ich einlegen.